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Rücklauf — wer hat den Zettel zurückgebracht?

Ein Brief geht nach Hause, die Eltern unterschreiben, das Blatt kommt zurück. Die Frage danach ist immer dieselbe: Wer fehlt noch?

Genau dafür ist der Rücklauf da. Eine Liste je Klasse, eine Zeile je Kind, von Hand abgehakt.

Bewusst nicht digital

Der Rücklauf verschickt nichts und fragt niemanden. Eltern brauchen keinen Zugang, keine App, keine E-Mail-Adresse. Der Brief geht auf Papier nach Hause und kommt auf Papier zurück — Prilog führt nur die Liste. Wenn Ihre Eltern eines Tages Zugänge haben, gibt es Briefe & Umfragen mit digitaler Rückmeldung. Bis dahin ist der Rücklauf der ehrlichere Weg.

Eine Liste anlegen

Klassenbetreuung → Klasse wählen → Reiter „Rücklauf"

  1. Neue Liste — Titel eingeben, z. B. „Einverständnis Klassenfahrt Juni".
  2. Optional ein Datum bei Zurück bis.
  3. Anlegen.

Die Liste baut sich selbst: Für jedes eingeschriebene Kind der Klasse entsteht eine Zeile. Nichts abtippen.

Eine Zeile je Kind, nicht je Elternteil

Zurück kommt ein unterschriebenes Blatt pro Familie. Die 9b hat 29 Kinder und 55 Sorgeberechtigte — die Liste hat 29 Zeilen. Das ist die Einheit, die man beim Einsammeln zählt.

Abhaken

Jede Zeile hat zwei Knöpfe:

KnopfBedeutung
Abgegeben. Datum und Ihr Name werden festgehalten.
Entfällt. Zählt nicht mehr als offen.

Nochmal auf denselben Knopf, und der Haken ist zurückgenommen — Datum und Name verschwinden dann auch wieder. Es steht nie ein Tag da, an dem nichts abgegeben wurde.

Warum es „Entfällt" gibt: Damit ein Fall, der nie kommt, nicht ewig in der Zahl „noch offen" steht und sie unbrauchbar macht. Kind schon abgereist, Zettel nicht nötig, Familie hat auf anderem Weg zugestimmt — einmal auf „–", und die Zahl stimmt wieder.

Die Zahl, um die es geht

Oben an jeder Liste steht der Stand:

18 von 29 · 11 offen

Grün, sobald nichts mehr offen ist. Unter der Liste stehen die Namen, die noch fehlen — damit Sie nicht scrollen müssen, um zu wissen, wen Sie ansprechen sollten.

Die Liste bleibt richtig

Sie zieht ihre Namen aus der Einschreibung, nicht aus einer Kopie.

  • Ein Kind kommt dazu? Beim nächsten Öffnen steht es mit drin.
  • Ein Kind verlässt die Klasse? Die Zeile bleibt — blass, ganz unten, mit dem Vermerk „nicht mehr in der Klasse" und mit ihrem Haken.

Der zweite Punkt ist Absicht. Ein Haken ist eine Aussage über die Vergangenheit: Dieses Blatt war da. Wer ihn löscht, weil das Kind inzwischen die Klasse gewechselt hat, macht die Liste zur Lüge.

Erledigt und Löschen

Erledigt legt die Liste beiseite — sie bleibt lesbar, wird nur blass. Über denselben Knopf holen Sie sie zurück.

Löschen entfernt die Liste mitsamt allen Haken, endgültig. Für die abgelegte Sammlung ist „Erledigt" der bessere Weg.

Was der Rücklauf nicht tut

Damit es keine falsche Erwartung gibt:

  • Er erinnert niemanden. Die Frist steht als Datum daneben, mehr nicht. Erinnert wird über den Ranzen oder das Telefon; die Liste sagt Ihnen nur zuverlässig, wen.
  • Er verschickt den Brief nicht. Der Brief entsteht anderswo — im DMS, im Textprogramm, auf dem Kopierer.
  • Eltern sehen ihn nicht. Er ist ein Werkzeug fürs Sekretariat und die Klassenbetreuung.

Wer darf hinein

Wer die Klasse betreut: Kollegium, das Mitglied des Klassenraums oder eines seiner Unterräume ist. Dieselbe Regel wie für den Rest der Klassenbetreuung — wer die Zettel entgegennimmt, hakt sie auch ab.

Das heißt auch: Eine Kollegin, die für die 9b eingetragen ist, sieht die Listen der 9b — nicht die der 11a. Und ein Administrator ohne Bezug zur Klasse kommt nicht hinein; fachlicher Zugriff folgt der Zuständigkeit, nicht dem Rang.