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Gesprächsarten einrichten ​

Jedes Gespräch beginnt mit einer Art. Die Art füllt vor, wer dazugehört, wie der Termin zustande kommt, was danach festgehalten wird, wer es lesen darf und wie lange es bleibt — und, wo nötig, das Formale: Externe, Einladungsfrist, Beschlussfähigkeit, Schritte.

Die Arten sind gemeinsame Struktur der Schule, keine persönliche Einstellung. Lesen darf sie das ganze Kollegium (jedes Gespräch beginnt mit der Wahl der Art); ändern darf sie nur die Verwaltung.

Wo

Einstellungen → Stammdaten → Gesprächsarten.

Die Übersicht ​

Die Tabelle der Gesprächsarten

Jede Zeile ist eine Art. Ein Klick auf den Namen öffnet sie darunter zum Bearbeiten. Die Spalten:

Termin steht · Intern abstimmen · Eltern wählen lassen

Die drei Wege im Schritt „Wann?“. ● vorausgewählt, ■ Pflicht, ○ möglich, — nicht angeboten.

Wer

Woraus der Kreis kommt: von Hand, eine Klasse, eine Funktionsrolle, das Kollegium, rund um ein Kind, eine Konferenz.

Lesen dürfen

Wer das Ergebnis lesen darf: die Eingeladenen, der Kreis, oder vertraulich (Beteiligte und Klassenbetreuung des Kindes).

Löschfrist

Wann der Inhalt gelöscht wird. Das Gespräch bleibt als Nachweis.

Formales

Kurz: Externe, Frist, Beschlussfähigkeit, Zahl der Schritte.

Angeboten

Abgeschaltete Arten stehen bei „Neues Gespräch“ nicht zur Wahl. Bestehende Gespräche bleiben.

Die Vorlagen ​

Prilog bringt sechs eigene Arten mit — eine davon abgeschaltet — und drei, deren Gespräche eine andere App trägt.

ArtWerWannLesenLöschfristFormales
Treffenvon Handabstimmendie Eingeladenenkeine—
ArbeitskreisFunktionsrolleabstimmender Kreisbleibt—
KlassenkollegiumKlasseTurnus alle 4 Wochender KreisSchuljahresende—
Fallbesprechungrund um ein Kindabstimmenvertraulichbis zum FolgegesprächExterne, 1 Schritt
Elterngesprächrund um ein KindEltern wählen lassenvertraulichSchuljahresendeExterne
Klassenkonferenz zu einer Ordnungsmassnahmerund um ein KindTermin stehtvertraulichSchuljahresendeExterne, ab 50 %, 3 Schritte — abgeschaltet
Konferenzdie KonferenzPflicht: Termin stehtder Kreisbleibt7 Tage Frist, ab 50 %
Elternsprechtagdas KollegiumPflicht: Eltern buchendie EingeladenenSchuljahresende—
Schülergesprächrund um ein KindTermin stehtvertraulichSchuljahresende—
  • Eine Vorlage löschen geht nicht — wer eine Art nicht braucht, schaltet sie ab.
  • Auf Prilog-Vorlage zurücksetzen holt den Stand von Prilog zurück. Name, „angeboten“ und Reihenfolge bleiben.
  • Bei den drei Arten anderer Apps ändern Sie nur Name und „angeboten“ — bei der Konferenz zusätzlich Einladungsfrist und Beschlussfähigkeit.

Eine Art bearbeiten ​

FeldWas es bewirkt
NameSo heißt die Art bei „Neues Gespräch“ und auf jedem Gespräch.
Wer gehört dazu?Der vorgeschlagene Kreis. Bei rund um ein Kind wählt man ein Kind statt eines Kreises.
Wann?Je Weg: vorausgewählt, Pflicht, möglich oder nicht angeboten. Höchstens ein Weg ist vorausgewählt oder Pflicht; ist einer Pflicht, sind die anderen nicht angeboten.
DauerVorschlag beim Anlegen und für den Terminfinder.
Fester TurnusEin Vorschlag (alle n Wochen, Wochentag, Uhrzeit), wenn jemand „regelmäßig“ wählt. Ferien fallen von selbst weg.
Ergebnis nach dem TerminDer Ergebnisbogen: bis zu 12 Felder, je Feld eine Bezeichnung, eine Art (Notiz, Text, Datum, Aufgaben, Einträge je Kind) und „groß“ für ein großes Eingabefeld.
Lesen dürfenDie Eingeladenen, der Kreis oder vertraulich.
LöschfristKeine, bis Schuljahresende, bis zum Folgegespräch, bleibt.

Änderungen am Ergebnisbogen

Sie gelten für Gespräche, die noch kein Ergebnis haben. Was schon festgehalten ist, behält seinen Bogen: Entfernen Sie ein Feld oder benennen es um, sieht ein altes Ergebnis weiter so aus wie beim Festhalten.

Externe und Formales ​

Unten in jeder eigenen Art. Nichts davon sperrt ein Gespräch — Prilog zeigt, was gilt, und hält fest, was geschehen ist.

Externe und Formales an einer Art

Externe

Ob Externe ohne Konto per Link dazukommen dürfen. Einladen kann nur, wer das Gespräch leitet — die Verwaltung nicht von Amts wegen. Der Link zeigt nur Schule, wer einlädt, Tag, Uhrzeit und Ort.

Einladungsfrist

Mindestens so viele Tage zwischen Einladung und Termin (1–60). Wer kürzer ansetzt, sieht einen Hinweis und kann trotzdem einladen; das Gespräch zeigt danach „Frist unterschritten“.

Beschlussfähig

Ab wie viel Prozent der Pflicht-Personen anwesend (1–100). Die Leitung hakt die Anwesenheit am Tag des Termins ab, Prilog zeigt „beschlussfähig“ oder „nicht beschlussfähig“.

Schritte

Bis zu 10 Schritte zum Abhaken, je mit oder ohne Frist („spätestens 3 Tage vorher“). Abgehakt wird mit Datum und Name; Überfälliges steht in Orange.

Was rechtlich gilt

Prilog liefert Beispiele, keine Rechtsauskunft. Einladungsfristen, Beschlussfähigkeit, wer vor einer Ordnungsmassnahme angehört wird und in welcher Frist — das regeln Schulgesetz, Kanton oder Land und die Statuten Ihrer Schule. Tragen Sie hier ein, was für Sie gilt.

Beispiel: die Ordnungsmassnahme einschalten ​

  1. In der Tabelle Klassenkonferenz zu einer Ordnungsmassnahme öffnen.
  2. Den Namen anpassen, falls Ihre Schule anders sagt — etwa „Disziplinarkonferenz“.
  3. Bei Schritte die Fristen eintragen, die für Sie gelten, z. B. „Eltern und Kind zur Anhörung eingeladen — spätestens 5 Tage vorher“.
  4. Einladungsfrist und Beschlussfähig nach Ihrem Recht setzen.
  5. Speichern, dann rechts Angeboten anhaken.

Eine eigene Art ​

Neue Art unter der Tabelle. Sie beginnt als Treffen: von Hand, intern abstimmen, eine Notiz, die Eingeladenen lesen, keine Löschfrist, ohne Formales. Alles lässt sich ändern. Eine eigene Art bekommt einen festen Schlüssel aus dem Namen; zwei Arten mit gleichem Namen gibt es nicht.